Leistungen

Urologie

In unserer Praxis bieten wir das komplette Spektrum der ambulanten Urologie:

  • Vorsorgeuntersuchungen
  • Behandlung und Abklärung von Prostata- Harnblasen- und Nierenerkrankungen
  • spezielle Teilbereiche wie Andrologie, Kinderurologie und Urogynäkologie

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Andrologie

In unserer andrologischen Sprechstunde behandel wir Erkrankungen die in Zusammenhang mit Hormon-, Fruchtbarkeits- und Erektionsstörungen des Mannes stehen:

  • Erektionsstörungen (mangelnde Gliedsteife)
  • Orgasmusstörungen  (z.B. vorzeitiger Samenerguss)
  • Männern mit unerfülltem Kinderwunsch
  • Störungen des Hormonstoffwechsels bei Hodenunterfunktion
  • Hormonelle Störungen des älteren Mannes
  • Verspätete Pubertät, kindliche Entwicklungsverzögerungen

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Naturheilverfahren

In der Sprechstunde werden alternativ oder zusätzlich zur Schulmedizin naturheilkundliche Behandlungsmethoden angewandt. Im Mittelpunkt steht hierbei die immunologische Regeneration von chronisch Kranken und Tumorpatienten z.B während oder nach schulmedizinischer Behandlung . Die Nebenwirkungen einer schulmedizinischen Therapie sollen möglichst minimiert und der Therapieerfolg durch die Kombination „Schul- und Alternativmedizin“ optimiert werden.  

In unserer Praxis angewandte Naturheilverfahren:

  • Akupunktur z.B. bei Schmerzsyndromen
  • Infusionstherapie mit Milz-Peptid-Präparaten/Thymus-Präperaten
  • Intravenöse Selen- und Hochdosis-Vitamin- Therapie
  • Eigenbluttherapie
  • Pharmakoakupunktur
  • Neuraltherapie

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Kinderurologie

In dieser Sprechstunde werden typische kinderurologische Erkrankungen behandelt:

  • Kindliche Harninkontinenz und nächtliches Einnässen (Enuresis)
  • Hodenhochstand bei Knaben
  • Blasenentzündungen
  • Vorhautverengung

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Speziallabor

  • Die bakteriologische Untersuchung von Abstrichen, Urin- und Spermaproben einschließlich entsprechender Keim- und Empfindlichkeitsbestimmungen wird im eigenen Labor durchgeführt. Durch die zeitnahe Verarbeitung des Untersuchungsmaterials kann eine optimale Untersuchungs- und Befundqualität garantiert  werden.
  • Die Bestimmung folgender Tumormarker und Hormone werden in unserem Speziallabor durchgeführt:
    • PSA (Prostataspezifisches Antigen - Prostatatumormarker) ; fPSA freies PSA
    • Testosteron (männliches Geschlechtshormon), LH, SSH, VitaminD
    • M2PK (Darmkrebstest unter Nachweis der Pyruvatkinase in der Stuhluntersuchung)
    • Nachweis von nicht sichtbarem Blut im Stuhl
  • Untersuchungen zur Beurteilung der männlichen Fruchtbarkeit:
  • Im Rahmen der Abklärung eines unerfüllten Kinderwunsches oder zur Erfolgskontrolle nach durchgeführter Wunschsterilisation werden Spermauntersuchungen einschließlich der Bestimmung von Sperma-Antikörpern, mikriobiolog. Untersuchungen und Spezialfärbungen durchgeführt.
  • Alle sonstigen Laboruntersuchungen werden mit der Laborgemeinschaft Dr. Schottdorf Augsburg zeitnah und auf höchstem Qualitätsniveau erbracht.

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Ultraschall

  • Sonographische Untersuchung von Nieren, Blase, Hoden und Prostata
  • Endoskopische Ultraschalluntersuchung zur optimierten Untersuchung der Prostata.
  • Duplex- und Powerduplexuntersuchung aller urologischen Organe zur Beurteilung der Durchblutung und Identifizierung pathologischer Befunde
  • Farbduplexuntersuchung der Schwellkörper zur Abklärung einer Erektionsstörung

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Operationen

  • In lokaler Betäubung werden in unserer Praxis folgende Operationen ambulant durchgeführt:
    • Sterilisation (Vasektomie) zur kontrollierten Verhütung bei abgeschlossener Familienplanung
    • Beschneidungen (Circumcision) bei Vorhautverengung oder -entzündungen
    • Entfernung von oberflächlichen Tumoren (z.B. Feigwarzen)

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Onkologie

Eine Krebserkrankung ist ein einschneidendes und in vielen Bereichen lebensveränderndes Ereignis für den Patienten und seine Angehörigen. Nichts ist mehr wie es war, Lebensinhalte und zwischenmenschliche Beziehungen erfahren einen ganz neuen Stellenwert. Um in dieser schwierigen Situation als Mensch und Patient bestehen zu können ist eine partnerschaftliche, erfolgsorientierte und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Arzt und Patient unerlässlich.
In der Praxis sind ungefähr ein Viertel aller Patienten an Krebs erkrankt. Es ist unser tägliches Bestreben den besonderen Anforderungen dieser Patienten in allen Bereichen gerecht zu werden.
Um die besondere Fachkompetenz unserer Praxis in der Behandlung von urologischen Krebserkrankungen zu unterstreichen wurde vom Praxisinhaber im Jahre 2009 als einer der ersten Urologen in Deutschland die Zusatzweiterbildung der „Medikamentösen Tumortherapie“ erlangt.  
In der interdisziplinären Behandlung urologischer Tumoren kooperieren wir mit ortsansässigen Onkologen, Strahlentherapeuten, Radiologen, Palliativmedizinern und Schmerztherapeuten.
Der Praxisinhaber ist zudem Gründungsmitglied des Prostatakarzinomzentrum am Klinikum Memmingen im  Jahre 2009.
Der Praxisinhaber besitzt die KV-Zulassung als onkologisch verantwortlicher Arzt, einschließlich der Ermächtigung zur intravenösen Chemotherapie und Immuntheraphie.

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Psychosomatik

Bei urologischen Erkrankungen gibt es ein Vielzahl psychosomatischer Erkrankungen welche für den Betroffenen mit unklaren Beschwerden im Bereich des Genitalbereichs einhergehen können.

Gerade bei jüngeren Patienten sind häufig psychische Belastungen die Ursache von Erektionsstörungen und vorzeitigem Samenerguss.

Bei der Behandlung von Tumorpatienten sind psychischen Begleiterkrankungen häufig und deren Behandlung für ein erfolgreiches Gesamtkonzept unerlässlich.

In unserer urologischen Praxis liegt nach entsprechender Weiterbildung die KV-Zulassung zur Durchführung der psychosomatischen Grundversorgung vor.   Sind weiterführenden Behandlungen erforderlich,  wird an kooperierende Psychologen und Psychotherapeuten überwiesen.

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Vorsorge

Männer sollten spätestens zum 45. Lebensjahr die Möglichkeit einer urologischen Vorsorgeuntersuchung  wahrnehmen. Der Facharzt für Urologie wird für eine solche Untersuchung  speziell ausgebildet und ist entsprechend gut apparativ ausgestattet.
Leider nehmen auch in Zeiten verbesserter medizinischer Aufklärung und gesteigerten Gesundheitsbewusstseins nur 11 % der Männer die Möglichkeiten einer solchen Früherkennungsmassnahme war.
Dieser Umstand erklärt unter anderem die deutlich niedrige statistische Lebenserwartung der Männer von derzeit 77 Jahren gegenüber der von Frauen, die durchschnittlich 84 Jahre alt werden. 40 % der Frauen in Deutschland gehen regelmässig zur Vorsorgeuntersuchung.

Den Umfang und damit die Qualität einer Vorsorgeuntersuchung bestimmen Sie selbst. In unserer  Praxis werden verschiedenen Präventionsmaßnahmen angeboten, die für Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen jedoch leider nur teilweise erstattet werden.
 
Als sinnvolle zusätzliche Leistungen zur jährlichen Grundvorsorge werden in der Praxis folgende Untersuchungen angeboten:

  • PSA-Test
    Dieser Bluttest ermöglicht über den Nachweis eines organspezfischischen Enzyms, des prostataspezifischen Antigens,  eine früh- und rechtzeitige Prostatakrebs-erkennung in über 80 % der Fälle.
    Die alleinige Tastuntersuchung der Prostata ermöglicht eine Früherkennung von Prostatakrebs nur in 30-50% der Fälle. Im Falle eines auffälligen Tastbefundes oder vorausgehend auffälliger PSA-Werte wird der PSA-Test von den Krankenkassen bezahlt.
  • Transrektale Prostatasonographie und Farbdopplersonographie
    Hier wird Größe und Struktur der Prostata beurteilt und eine Früherkennung auch PSA-negativer Prostatakrebsveränderungen ermöglicht. Die sonographische Untersuchung der Prostata über den Endarm ist schmerzlos und ermöglicht durch die unmittelbare Nachbarschaft der Sonde zum Organ eine wesentliche bessere Bildauflösung als bei der konventionellen Ultraschalluntersuchung.
  • Stuhluntersuchung zur Darmkrebsprävention NMP22
    Der Stuhltest „M2PK“ ist eine moderne Alternative zur bekannten Hämocultuntersuchung auf nicht sichtbares Blut im Stuhl, einem häufigen Symptom bei Darmkrebserkrankung . Diese zweithäufigste Krebserkrankung des Mannes nach dem Prostatakrebs kann aufgrund zahlreicher Untersuchungen durch den Stuhltest M2PK mit einer grösseren Sicherheit das Vorliegen einer Darmkrenserkrankung ausschliessen als dies beim herkömmlichen Stuhltest „Hämocult“ der Fall ist.
    Es sei jedoch darauf hingewiesen dass diese Untersuchung eine Darmspiegelung zum 55. Lebensjahr und bei unauffälligem Befund im weiteren alle 10 Jahre nicht ersetzen kann.
    Der Stuhltest M2PK ist als Untersuchung „zwischen den Jahren“ zu sehen oder wenn eine Darmspiegelung nicht gewünscht wird bzw. nicht möglich oder sinnvoll ist.
    • Bei privat versicherten Patienten  können alle zusätzlichen Vorsorgemassnahmen immer auf Kosten der Krankenversicherung durchgeführt werden.
    • Viele gesetzlichen Krankenversicherer bieten mittlerweile aber ebenso Zusatztarife an, in denen die Kosten für erweiterte Früherkennungsmassnahmen ebenfalls übernommen werden.

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Sterilisation

Die Vasektomie (operative Durchtrennung beider Samenleiter) ist die sicherste, dauerhafte  Verhütungsmethode beim Mann. Der Eingriff ist problemlos in örtlicher Bedeutung ambulant durchführbar. Die Sterilisation der Frau ist nur in Allgemeinnarkose möglich und kann aufgrund des erforderlichen Bauchhöhleneingriffs mit deutlich grösseren Komplikationen einhergehen.

Die Samenleiter sind beim Mann äusserlich meist gut tastbar und können nach örtlicher Betäubung über einen ca. 1cm grossen Hautschnitt freipräpariert und durchtrennt werden. Ein Teilstück des Samenleiters wird entfernt und zur weiteren Begutachtung bei Bedarf pathologisch untersucht. Die Enden der Samenleiter werden mit nicht auflösendem Faden unterbunden und die Enden zusätzlich durch Strom verschorft. Durch dieses Vorgehen ist eine spätere ungewollte Schwangerschaft nahezu ausgeschlossen (Restrisiko 1:15000).
Nach 3 und 4 Monaten sind zwei Spermauntersuchungen in unserem Labor erforderlich. Ungeschützer Geschlechtsverkehr ist möglich sobald in 2 Proben jeweils keine Spermien mehr nachgewiesen werden konnten.

Für weitere Detailfragen stehe ich Ihnen im Rahmen eines persönlichen Aufklärungsgespräch gerne zur Verfügung.

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Prostatagewebeprobe

Besteht aufgrund einer PSA-Werterhöhung oder eines auffälligen Tast-  bzw. Ultraschallbefundes der Verdacht auf eine Prostatakrebserkrankung muss eine Prostatagewebeuntersuchung durchgeführt werden. Moderne bildgebende Verfahren wie Kernspintomographie oder PET-CT-Untersuchungen können eine solche Gewebeprobe unterstützen, aber nicht ersetzen. Nur durch eine feingewebliche Untersuchung von Proben aus der Prostata kann eine Krebserkrankung ausgeschlossen oder mit ausreichender Sicherheit diagnostiziert und dann bedarfsgerecht behandelt werden.
In der Praxis werden im Jahr ca. 100 solcher Biopsien durchgeführt. Der Eingriff wird biplanar ultraschallgesteuert auf modernstem technischen Niveau mit lokaler Betäubung durchgeführt. Mit dieser Technik ist eine millimetergenaue und schonende Gewebeentnahme durch gezielte Organpunktion möglich.
Der Patient kann schon kurz nach dem Eingriff  in Begleitung die Praxis wieder verlassen. Im Falle sehr seltener Komplikationen bin ich rund um die Uhr telephonisch erreichbar.

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Endoskopie

Eine endoskopische Untersuchung der Harnröhre und Harnblase (Blasenspiegelung) ist zur Abklärung von Blasenentleerungsstörungen, Entzündungen der Harnblase, Blutbeimengungen im Urin oder bei auffälligem Befunde in der Ultraschalluntersuchung erforderlich. In der Nachsorge früherer Blasenkrebserkrankungen ist die Blasenspiegelung ebenso unerlässlich. 
Durch modernste Technik kann diese Untersuchung in unserer Praxis mit lokaler Betäubung nahezu schmerzfrei mit einem beweglichen und sehr kleinen Endoskop durchgeführt werden. Der Patient kann die Untersuchung auf einem Videomonitor selbst beobachten.  Die digitale Bildverarbeitung auf einem HD-Flachbildschirm ermöglicht eine optimale Bildauflösung.  Auffällige Befunde können in gleicher Sitzung durch eine schmerzfreie Gewebeprobeentnahme pathologisch untersucht werden.

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Dr. med. M. Pöppel

 

2. OG
Schrannenplatz 8
87700 Memmingen

Tel.: 08331/84966
Fax.:08331/84996